Übungswettbewerb des Jugendrotkreuzes

Traditionen müssen gehegt und gepflegt werden. Ganz getreu nach diesem Motto trafen sich am Freitag, 18.03.2016, rund 30 gut gelaunte Jugendrotkreuzler unserer drei JRK-Gruppen in der Niederwerther Grundschule, um gemeinsam den Übungswettbewerb zwecks Vorbereitung auf den JRK-Kreiswettbewerb durchzuführen (Stufe I „Erdbeerkinder“ und „Spargelkinder“, Stufe II „Werther’s Echte“).  Ein Konzept, welches sich nach dem Erfolg beim JRK-Bundeswettbewerb 2015 an der Ostsee durchaus bewährt hat. Zunächst nahmen wir alle eine kleine Stärkung ein, welche von unserem Sterne-Küchen-Team  Felix und Andre zubereitet wurde. Als wir die Pforten der Turnhalle später am Abend öffneten, wurde diese von unseren motivierten Jungsanitätern regelrecht gestürmt. Schnell wurden alle Schlafplätze hergerichtet. Nachdem alle ihre Feldbetten aufgebaut und Premium-Luftmatratzen aufgepustet hatten – selbstverständlich nicht mehr mit normalen Luftpumpen, denn das wäre ja zu viel Arbeit – warteten die Gruppenleiter darauf, dass die Kinder müde in ihre Betten fielen. Doch diese Rechnung wurde ohne die JRK’ler gemacht und ging nicht auf.  Laut dem Motto „Es sind doch Ferien und wir haben schließlich Wochenende“ wurde noch munter bis spät in die Nacht getobt und gespielt.

Damit der gut ausgetüftelte Wettbewerbsplan auch eingehalten werden konnte, stand am Samstagmorgen bereits um 8 Uhr nach einer sehr kurzweiligen Nacht das Frühstück bereit. Danach ging es auch schon sofort los. In der Stufe II stand am Vormittag die Erste-Hilfe im Vordergrund. Verletzungen wie Brandwunden, Bewusstlosigkeit und sogar Reanimationen mussten erkannt und bestmöglich behandelt werden. Währenddessen hieß es für die Stufe I kreativ werden und sich der Herausforderung der Flüchtlingsintegration stellen. Welche Probleme könnten sie in der Schule haben und wie kann man sie lösen?  Welchen Aufgaben muss sich auch die Gemeinde stellen, um eine bestmögliche Integration zu erzielen? Fragen über Fragen, auf welche eine Antwort gefunden werden musste. Im sozialen Bereich wurden wir dankenswerterweise tatkräftig von Hannah Stein unterstützt, die unseren JRK’lern das diesjährige Wettbewerbsthema Drogen näher bringen sollte. Während sich die Stufe I mit den legalen Drogen wie Koffein, Alkohol und Nikotin befasste, beschäftigte sich die Stufe II mit  „Was sind illegale Drogen, woran erkennt man eine Sucht und welche Folgen kann Drogenkonsum haben?“ Mit einer liebevoll und kindgerecht gestalteten Power-Point und viel anschaulichen Material wurde das Interesse der Kinder geweckt. Im anschließenden Teilbereich sollten sie dann Flyer gegen Drogenkonsum gestalten. Und wir Gruppenleiter waren sichtlich erstaunt, wie kreativ diese Aufgabe gemeistert wurde. Nach so viel Kreativität musste eine Stärkung her. Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Bolognese-Sauce und zum Nachtisch Pudding. Der Themenblock Erste Hilfe blieb natürlich der Stufe I nicht vorenthalten und so mussten auch sie mit Verletzungen wie Fremdkörper im Auge oder Platzwunden am Kopf umgehen. Damit alle am Abend auch schön müde sind, wurden die sportlichen Fähigkeiten durch verschiedene Spiele im Sport-Spiel Bereich getestet. Auch die Teamfähigkeit stand dabei im Vordergrund. Abends sollten unsere Geschmacksnerven noch einmal ein  Feuerwerk an Geschmäckern erleben, denn es gab eine sehr pikant zubereitete Ayvar-Suppe. Während sich die Gruppenleiter an das Auswerten der Aufgaben setzten, dachten die Kinder nicht einmal an Schlaf – im Gegenteil. Es wurde munter weiter getobt und gerangelt. Doch letztendlich siegte auch bei den Letzten die Müdigkeit und diese Nacht war zum Glück länger als die erste. Am Sonntagmorgen hieß es natürlich erst frühstücken bevor die Spuren des Wochenendes beseitigt wurden. Ein sehr spaßiges und lehrreiches Wochenende ging leider zu Ende. An dieser Stelle möchten wir uns bei Frauen- und Müttergemeinschaft Niederwerth für die großzügige Spende anlässlich des Frühlingsfestes bedanken. Ein weiterer Dank geht an die Ortsgemeinde Niederwerth sowie an Hannah Stein, Felix Schmidt und Andre Klöckner für die Unterstützung.

 

 

 

 

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