Sprechfunkausbildung 2013

„Leitstelle Schule von 6/87-4 kommen“?! Wer sich jetzt fragt, was das bedeuten soll, der hat wahrscheinlich genauso wenig Funkerfahrung, wie einige aus unserer Bereitschaft bisher hatten.

Genau deshalb nahmen sich am 21./22.09.2013 14 Rot Kreuzler Zeit und lauschten gespannt dem Ausbilder Benedikt Stracke vom Ortsverein Saffig bei der Sprechfunkausbildung. Denn heutzutage funktioniert kein Einsatz mehr ohne eine gute Absprache über Funk.

Pünktlich um 08:00 Uhr ging es für die noch müden Teilnehmer ohne Schonfrist los. Auf dem Programm standen zuerst die rechtlichen und physikalischen Grundlagen, die sich über den ganzen Morgen zogen und sehr theoretisch waren. Da kam allen das 1A Mittagsessen von unseren Sterneköchen Andre und Manuel bei Sonnenschein auf dem Schulhof recht, um dann wieder motiviert in den Nachmittag zu starten. Von der Gerätekunde kamen wir hierbei nun zuletzt zur Kartenkunde und natürlich durfte auch eine Kaffee-/Kuchenpause nicht fehlen. Schon war der Samstag zu Ende, doch nur 12 Stunden später trafen wir uns wieder um 08:00Uhr zur Lehrgangsfortsetzung. An dem zweiten Ausbildungstag lag der Schwerpunkt auf dem Sprechfunkbetrieb selbst, d.h. nach einer Einführung ging es nun in die praktische Übungsphase, in der sich herausstellte, ob überhaupt etwas vom Lehrgang hängen geblieben ist.  In zweier Trupps aufgeteilt mit jeweils einem Funkgerät verteilten wir uns in unterschiedlichen Räumen und warteten auf die Anweisungen via Funk von unserer „Übungsleitstelle Schule“. Für niemanden waren jetzt noch Ausdrücke wie Funkdisziplin, Wechselgespräch, Unterband, Statusfähigkeit, Relais und Demodulation Fremdwörter. Wir selbst hatten jetzt den Status „01“ erreicht, was in der Funksprache „einsatzbereit über Funk“ bedeutet. Und somit ertönte am Schluss der Übung aus allen Funkgeräten „Alle Teilnehmer der Übung für Leitstelle Schule kommen, die Übung ist jetzt beendet. Ende“.

Zuletzt gilt noch ein herzliches Dankeschön unserem Ausbilder Benedikt Stracke sowie der Orstgemeinde Niederwerth, besonders der freiwilligen Feuerwehr und den Schützen, für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.

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